Book Review: Flavia de Luce Schlussakkord für einen Mord

9. März 2014

Sie steckt ihre Nase überall hinein und befördert jeden noch so tief vergrabenen Hinweis ans Licht – die elfjährige Flavia de Luce ist Hobbydetektivin aus Leidenschaft. Als sie ihre Nase zur Abwechslung in eine alte Kirchengruft steckt, rechnet sie allerdings nicht damit, eine verhältnismäßig frische Leiche ans Licht zu befördern. Aus dem Grab des Kirchenheiligen von Bishop's Lacey blickt ihr der ermordete Kirchenorganist hinter einer grotesken Gasmaske entgegen. Wer hatte einen Grund, Mr. Collicutt zu töten, und wieso hat er die Leiche hier, an diesem heiligen Ort, versteckt?

Oh wie habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Endlich ermittelt die junge Flavia wieder und wie die Bucher davor war es mir auch hier ein wahres Lesevergnügen. Flavia gehört eindeutig zu meinen liebsten Charaktern und ich bin froh, dass wir mehr über sie und ihre Welt, sei sie noch so skurril lesen dürfen.

In ihrem neuesten Abendteuer entdeckt bzw stößt sie nicht nur auf eine frische Leichen, nein, sie erfährt auch mehr über die Geheimnisse ihrer Familie, als wäre das nicht schon genug. Durften wie noch in den vorherigen Büchern skurrilen Morden zusammen mit der jungen Detektivin lösen, so lässt uns Alan Bradley mit diesem Band hinter die Fassade der de Luce blicken. Besonders die Vergangenheit ihrer Mutter rückt hierbei in den Mittelpunkt. Während die Familie um Hab und Gut bangt und auch bei Flavia mehr und mehr die Einsicht einzug hält, lässt sie es sich dennoch nicht nehmen ihren detektivischen Spürsinn freien Lauf zu lassen um den Mord des Kirchenorganist Mr. Collicutt aufzudecken.

Wir machen mehr Bekanntschaften mit den Bewohnern Bishop's Lacey, lernen und lesen mehr über sie, erfahren ein tragisches Schicksal das den Vikar und dessen Ehefrau schwer belasten, treffen auf den behinderten Sohn des Richters und noch vieles, vieles mehr.Viele Fäden die gleichzeitig gesponnen werden und eine unerwartete Handlung die Flavia mehr abverlangt als zuvor und Geheimnisse mit denen sie nicht gerechnet hatte.

Alan Bradley hat es einfach wieder geschafft mich zu überzeugen und lässt mir Flavia ein Charakter entstehen den man einfach ins Herz schließen muss. Sein Schreibstil ist klar und lässt sich auch nachvollziehen. Handlungen die zwar nebenher entstehen doch zum Schluss ein Gesamtbild ergeben.

Fazit & Bewertung
Wer die 4 vorherigen Bände gelesen hat wird auch diesen lieben. Frech, mit einem Gespür für Leichenfunde, detektivischen Fähigkeiten die selbst den Polizisten die Röte ins Gesicht treibt, Hartnäckigkeit und die liebe zur Chemie und Giften, so kennen wir Flavia de Luce. Eindeutig ein weiteres Buch mit viel liebe zum Detail.

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Flavia de Luce Schlussakkrod für einen Mord - Alan Bradley - Penhaligon - Gebundene Ausgabe
5. November 2013 - Leseprobe | Amazon | Verlag

Kommentare:

  1. Hey, vielen Dank für die lieben Worte zu meiner Rezension :) ... Ich gebe das Kompliment gerne zurück. Dein Blog und deine Texte sind auch echt toll! Entweder bin ich zu blöd oder zu verplant, aber kann ich Dir nicht via "Google" folgen???

    GLG Nadine

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    1. Hallo, freut mich wenn mein Blog dir gefällt, ich verbessere immernoch hier und da etwas, aber im Großen und Ganzen geht es es in die richtige Richtung.
      Ja, nein das liegt nicht an dir, bei Blogspot gibt es ein paar Problemen, desshalb. Aber ich versuche es irgendwie hinzubekommen.

      Grußi, Sandra

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