Book Review: Die Auslese - Nur die Besten überleben

24. April 2014


Sie wurden auserwählt, um zu führen - oder zu sterben 
Nach den verheerenden Fehlern der Vergangenheit war sich die Gesellschaft einig, dass nur noch die Besten politische Macht ausüben dürfen. Von nun an sollten die Psychologen darüber urteilen, in wessen Händen die Zukunft des Landes liegen sollte. So entstand die Auslese. Cia ist sechzehn und damit eine der Jüngsten, die zu den Prüfungen antreten, die darüber entscheiden, ob man für ein Amt geeignet ist. Zunächst ist sie von Stolz erfüllt – bis die erste Kandidatin stirbt! Jetzt breitet sich Angst aus, und Cia erkennt: Nur die Besten überleben …

MEINE MEINUNG
Es ist der erste Band einer Young Adult-Dystopie-Reihe aus dem Hause Penhaligon. Der Schreibstil von Joelle Charbonneau ist gut und lässt den Leser in eine Welt abtauchen die zwischen Armut und Reichtum hin und her pendelt. Zum einen gibt es Kolonien die einen doch schon an die Tribute von Panem denken lässt- aber ich finde, bei Büchern sollte man es vermeiden sie miteinander zu vergleichen. Dennoch gewisse parallelen gibt es - und zum anderen gibt es Tosu-Stadt, dort wo die Auslese stattfindet und die privilegierten Bewohner des Staates leben. 

Zu Beginn wir man an die Seite der 16 - Jährigen Cia gestellt und erlebt ihre Abschlussfeier und die damit verbundene "Auswahl" zur Auslese. Mit voranschreiten der Seiten wir die Geschichte spannender und man leidet mit der Protagonistin Cia und ihren Mitstreitern mit. Deren Anzahl nach und nach durch Zahlreiche Tests gemindert wird um - laut den Aussagen der Regierung - die Besten "auzulesen" um Anführer der Regierung zu werden. Nach einigen "Unfällen" wird Cia klar, dass nur diejenigen weiter kommen, die selbst über Leichen gehen würden. Trotzdem bleibt sich das junge Mädchen treu und vergisst dabei nicht ihre moralischen Werte. 

Mit Cia hat die Autorin ein Charakter geschaffen, mit der man mitfiebern, mittrauern und mitwachsen kann. Auch die Nebencharakter sind geschickt aus erdacht, obwohl ich mir in manchen Passagen gewünscht hätte, sie würden mehr herausstechen wie z.B. Tomas, der wie Cia aus der selben Kolonie stammt und für die Auslese erwählt wurde. Zwischen den Beiden bahnt sich eine zarte Liebesgeschichte an, die ich leider nicht so richtig der Autorin abkaufen konnte. Dennoch lasse ich mich in dieser Hinsicht eines Besseren belehren und hege die Hoffnung, dass es mir im nächsten Band vielleicht mehr gefallen wird. Trotzt diesem Aspekt war die Spannung in "Die Auslese" sehr hoch und man konnte - wenn man sich auf dieses Buch eingelassen hat- bis zum Ende hin mitfiebern. 

Gut geschriebenes Buch, dass einen durch die Geschichte fesselt und eine Dystopie- Reihe/Buch die man gerne auch ein zweites mal lesen kann. Charakter die einen neugierig machen und auf mehr hoffen lassen.


Die Auslese nur die Besten überleben 
Joelle Charbonneau
Penhaligon
Gebundene Ausgabe
26. August 2013Leseprobe | Amazon | Verlag

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