REZENSION - Wanderer Hüter der Zeit

14. September 2015


Titel: Wanderer Hüter der Zeit 
Autor: Amelie Murmann
Serie: Wanderer
Format: Taschenbuch
Seiten: 387
Erscheinungsdatum: 06.08.2015
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Das erste Schuljahr an der »Palaestra Viatorum« beginnt für Emilia alles andere als rosig. Zwar weiß sie mittlerweile, dass es sich bei dem renommierten Internat um keine gewöhnliche Schule handelt, aber ihre neuentdeckten Fähigkeiten als Wanderer geben ihr immer noch so einige Rätsel auf. Nicht genug damit braut sich über den Köpfen der Internatsschüler ein gefährliches Himmelskomplott zusammen. Wieder liegt es an Emilia und Max, die Ziele der griechischen Götter und die Geschicke der Zeit zu entwirren. Dass ihre Beziehung vor wenigen Monaten in die Brüche gegangen ist, macht es für keinen der beiden leichter. Doch am Ende zählt nur eins: den drohenden Krieg der Götter zu verhindern…


MEINE MEINUNG

Schon Wanderer Sand der Zeit hat mir sehr zugesagt, von daher musste auch der Folgeband gelesen werden. Auch hier muss ich sagen, hat es Spaß gemacht Emilia und Max auf ihrem nächsten Abenteuer zu begleiten. Der erste Band wurde schon vor einiger Zeit gelesen, deshalb weiß ich und dass muss ich zu meiner Schande gestehen nicht mehr wirklich viel was passiert ist. Dennoch hat es mir sehr gut gefallen. Auch der drohende Krieg, der durch den griechischen Gott Kronos fand ich sehr spannend. Wie auch im ersten Buch hat mir der Schreibstil von Amelie gut gefallen. Er ist, für die Zielgruppe passend und auch die Charakter handel wie es für ihr alter entspricht, zwar nicht immer so wie es sich der Leser wünscht aber dennoch nachvollziehbar.

Viel über die Handlung will ich nicht schreiben, sonst verrate ich denjenigen die Wanderer Hüter der Zeit noch nicht gelesen habe wie es zu Ende gehen wird. Trotzdem war es für mich komisch, dass die Kapitel meistens aus einer anderen Sicht bzw. aus der Sicht einer anderen Figur erzählt wird. Dessenungeachtet war das Buch sehr unterhaltsam und spannend geschrieben. Die Figuren sind dem Leser alle erhalten geblieben und das ist für die Leser, zumindest für mich immer schön, denn dann muss man sich nicht mit neuen Charakter und ihren Eigenarten herumschlagen, obwohl auch hier wieder eine Handvoll neue dazugekommen sind und die hinsichtlich der Handlung (soweit ich mich erinnern kann) eine Rolle spielen und ihren Anteil dazu beitragen.

Die Interpretation der griechischen Mytologien und die verschiedenen Charaktereigenschaften der handelnden Personen ist auch wie in Band eins gut durchdacht und spannend umgesetzt worden. Ebenso das Wechselspiel zwischen verschiedenen Gefühlen wie Liebe, Trauer, Verlust und Witz hat das Buch zu einem Leseerlebnis gemacht. Ich gebe es offen zu, ein klein wenig hat mir dennoch der erste Teil besser gefallen, was nicht sagen soll das Hüter der Zeit schlecht ist, nein ganz im Gegenteil, er war ziemlich gut. Was mir in Sand der Zeit an Action und unerwarteten Wendungen gefehlt hat macht Hüter der Zeit mit seiner dynamischen und actionreichen Handlung wieder wett. Das hat mir, besonders gut gefallen.

Schade finde ich es dennoch, dass schon mit Hüter der Zeit die Reihe beendet ist und diese somit ein für mich zu rasantes Ende genommen hat. Ich hätte, auch wenn hier alles gut zusammen gepasst hat, mir gewünscht, dass es vielleicht mehr Erklärungen oder Hintergrundinfos über die Hüter und den Wanderern gegeben hätte und so vielleicht ein paar meiner Fragen, die mit Ende des Buches aufgetaucht sind, beantwortet hätte. Weiterhin muss ich aus meiner Sicht erwähnen, dass ich nicht so wirklich in das Buch hineingefunden habe. Ich weiß nicht woran das lag, wenngleich ich doch die Geschichte gerne und mit eifer gelesen und verfolgt habe. Eventuell kann es aber daran liegen, dass das erste Buch schon vor einem Jahr erschienen ist und ich mich so nicht richtig in die Story hineinversetzen konnte.

Trotzdem hat es spaß gemacht und ich würde jederzeit ein weiteres Geschehen rund um die Wanderer lesen wollen. Ich ziehe meinen Hut vor der Autorin, die eine tolle Geschichte auf die Beine gestellt hat und soviel Einfallsreichtum mit den beiden Büchern bewiesen hat.

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