Book Review: Legend Fallender Himmel

8. Januar 2014


Eine Welt der Unterdrückung. Rachegefühle, die durch falsche Anschuldigungen genährt werden. Und Hass, dem eine grenzenlose Liebe entgegentritt. Dies ist die Geschichte von Day und June. Getrennt sind sie erbitterte Gegner, aber zusammen sind sie eine Legende! Der unbändige Wunsch nach Rache führt June auf Days Spur. Sie, ausgebildet zum Aufspüren und Töten von Regimegegnern, erschleicht sich sein Vertrauen. Doch Day, der meistgesuchte Verbrecher der Republik, erweist sich als loyal und selbstlos - angetrieben von einem unerschütterlichen Gerechtigkeitssinn. June beginnt, die Welt durch seine Augen zu sehen. Ist Day tatsächlich der Mörder ihres Bruders? Fast zu spät erkennt June, dass sie nur eine Spielfigur in einem perfiden, verräterischen Plan ist. "Fallender Himmel" ist der erste Band der Legend-Trilogie. Die New-York-Times-Bestseller-Autorin bettet die zeitlose Geschichte ihrer Legend-Trilogie über Rache, Verrat und eine legendäre Liebe in ein dystopisches Setting, das erschreckend realistisch und aktuell wirkt: ein Unrechtsregime, das jedes Aufbegehren brutal unterdrückt, Straßenschlachten und ein trotz aller Widrigkeiten unstillbarer Durst nach Freiheit und Gerechtigkeit.


Meine Meinung 
In einer Welt in der strenge Regeln gelten, leben Day, meist gesuchte Verbrecher der Republik Amerika und June, das Wunderkind. Zunächst leben beide ein völlig anderes Leben, doch der plötzliche Mord an June's Bruder verändert alles. Von Hass getrieben macht sich die June als jüngste Agentin auf die Suche nach dem Verbrecher Day um ihn zur Strecke zu bringen.

Was beide nicht ahnen : Ihr zusammentreffen bewirkt weit mehr als sie jemals für möglich hielten und, dass das Schicksal sie für einander bestimmt hat.

Legend ist der Beginn einer neuen Dystopie- Troligie aus der Feder von Marie Lu. Legend: Fallender Himmel ist in zwei Teile gegliedert, einmal in der Junge der im Licht wandelt: Bei dem wir zunächst die Geschichten zu den zwei Protagonisten Day und June erfahren, z.B wie sie Leben und welche Ängste und Sorgen sie haben und wie sie sich zum ersten mal begegnen. Und dem zweiten Teil, das Mädchen ,das das Glas zerschmettert, in dem wir den Machenschaften der Republik und anderen Verhängnisvollen und unerwarteten Geschehnissen begegnen.

Marie Lu hat beide Figuren, Day und June so beschrieben, das man, wenn man sich von der Storyline mitreißen nicht umhinkommt mit beiden mitzufiebern und sich auf eine Reise begibt, die sowohl abenteuerlich als auch voller unerwarteter Wendungen ist.

Was mir besonders gut gefallen hat war, das Frau Lu im Wechsel die Kapitel aus den Sichten von June und Day geschrieben hat, bei denen man Einblicke über das Leben auf den Straßen der Republik (aus Day's Sicht) und der Republik selbst (aus June's Sicht), der High Society und ihren undurchsichtigen Gestalten wie Commander Jameson oder Chian -  der für den so genannten "Großen Test" verantwortlich ist - erhält.

Meiner Meinung nach sind die beiden Hauptprotagonisten auf ihre Art gut gewählt und beschrieben wurden und zusammen einfach ein interessantes Paar ergeben. Einmal June, die als Wunderkind der Republik gilt, das als einzige seit langer Zeit beim Großen Test 1500 erreicht hat. Sie lebt bei ihrem Bruder Metias, seit dem plötzlichen Tod ihrer Eltern. Und einmal Day - ein Straßenjunge -  der mit 10 Jahren so wie alle Kinder den Test ablegen musste , doch leider, nicht bestanden. Eigentlich sollte er wie alle anderen in ein Arbeitslager abgeschoben werden doch ihm gelang die Flucht, seither versucht er - sich mehr schlecht als recht - Durchzugkämpfen und hilft dabei seiner Familie, die in den Slums wohnen so gut er kann. Aber dadurch zog er die Aufmerksamkeit der Behörden auf sich.

Im laufe der Geschichte beginnt ein Wettlauf um Leben und Tod, dabei kommen sich June und Day näher, aber wer jetzt glaubt, er hätte jetzt eine Liebesgeschichte vor sich a la Bella und Edward der irrt. Denn im Mittelpunkt steht der Konflikt  der Repubik Americ und den Kolonien, die durch eine verherende Flut ländlich getrennt wurden und seitdem im Krieg gegeneinander stehen.
Die unterschiedlichen Gestellschaftssysteme sind - wie ich finde - gut miteinander ind die Handlungsstränge verknüpft und dargestellt das man kaum glauben kann, das dies eigentlich eine Story aus der Sicht von Jugendlichen ist. Bis zum Ende und darüber hinaus bleiben einige Fragen offen und es stellen sich auch einige Neue, die, wie ich hoffe, im zweiten Buch Schwelender Sturm beantwortet werden.

Eine wunderbare Gesichte nicht nur für Dystopie-Fans. Gut geschriebene Handlung, die, wenn man einmal zu lesen angefangen hat, einen sicherlich für Stunden in eine Welt voller Geheimnisse und Spannung ziehen wird.

❶ ❷ ❸ ❹ 

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