REZENSION» Kriegerin der Schatten

26.11.2015 · ·

Titel: Kriegerin der Schatten
Autor: Lara Adrian
Serie: Midnight Breed
Format: Taschenbuch
Seiten: 384
Erscheinungsdatum: 02. 05 2014
Verlag | Webseite | Leseprobe


Behütet aufgewachsen in einem Dunklen Hafen in Boston, schien Jordana Gates’ Lebensweg stets klar vor ihr zu liegen. Doch dann trifft sie auf den Stammeskrieger Nathan – einen der tödlichsten Kämpfer des Ordens, der seine Missionen stets mit eiskalter Präzision ausführt. Ein impulsiver Kuss entfacht eine tiefe Leidenschaft zwischen den beiden. Doch Jordana ist einem anderen versprochen …





MEINE MEINUNG

Bei den Büchern von Lara Adrian ist es so eine Sache, entweder man mag sie oder man mag sie nicht. Ich gehöre definitiv zu denjenigen die sie mögen, doch muss ich dennoch sagen, dass es mit jedem weiteren Buch schwieriger wird, da sich die Schreibweise ja manchmal auch so gar die Verhaltensweisen der einzelnen Charakter sehr ähneln und man das Gefühl hat, dass man es schon mal in irgendwo gelesen.Vielleicht liegt es daran, dass es sich um eine fortlaufende Geschichte handelt und nur die handelnden Figuren sich ändern. Mittlerweile ist es schon das zweite Buch der nächsten Generation. Diesmal geht es um Nathan, den wir als kleinen Jungen, ja fast schon als Teenager kennen gelernt haben. Damals sehr verschlossen und tief in sich gekehrt, ist er heute ein gnadenloser, beherrschender Kämpfer geworden. 

Trotz der Tatsache, dass man die "alten" Figuren wie Tegan, Gideon, Lucan und der Rest der Truppe wieder trifft, konnte ich mich nicht wirklich damit mit dem Gedanken anfreunden, dass jetzt plötzlich die Kinder den Orden "leiten". Jedoch nach längerem hin- und her fand ich, dass es an der Zeit wurde frischen Wind in die Geschichte zu bringen. Zwar hat es bei mir etwas gedauert, doch finde ich es interessant was Lara Adrian nach Vertraute der Sehnsucht noch aus dem Hut zaubert. Dennoch muss ich ehrlich zugeben, dass mir Mira und Kellans Buch einen tick besser gefallen hat. 

Lara Adrian hat das Zeug dazu, die Leser auf trab zu halten und immer wieder - obwohl sich einiges Wiederholt - neues in ihre Reihe mit einfließen zu lassen. Mit unter auch Protagonisten wie in diesem Fall Jordana, die Anfangs recht zerbrechlich, sehr naiv und weiche wirkt, doch mit Ende des Buches den Leser eines Besseren belehrt und einen Wandel vollzieht und zu einer starken und entschlossenen Figur wird. Dennoch hätte diese Verwandlung meiner Meinung nach gerne etwas früher passieren können. Auch die ganze Chiquie-Mickie Gesellschaft in der Jordana lebt und aufgewachsen ist, war für mich zu aalglatt und wirkte ziemlich aufgesetzt ,fehl am Platz und kam nicht sehr überzeugend daher. 

Zugleich hat auch die Handlung gegen Ende einen Wandel durchlebt und ist von dem üblichen Krieger-trifft-Frau-und-sie-leben-glücklich-bis-in-alle-Zeit abgewichen und hat sich mit dem Geheimnis um Jordanas Herkunft und vielen anderen Mysterien die damit einhergehen zu einer weitestgehend sehr spannenden Story entwickelt, der eingefleischte Fans auf den nächsten Band entgegenfiebern lässt.

Hat man noch in der ersten Generation, einen Feind, den man benennen konnte, so wird in der zweiten vieles anders und man fragt sich, wie geht es weiter. Dragos war sicherlich ein sehr unsympathischer Zeitgenosse, doch hat man hier eine nicht fassbare Mach, die der Orden erst noch erkunden muss und nicht von dieser Seite gibt es etliche Probleme mit denen die sich auseinander setzen müssen, sondern auch persönliche Belangen und Gefühle machen hier nicht vor den Kriegern halt. 

Ein interessanter Teil der Reihe, doch für mich wird es langsam zur Gewohnheit, dass es immer auf die selbe Weise endet und man sich manchmal wünsch, dass etwas anders mit den Protagonisten geschieht und nicht so in weiten Teilen vorhersehbar wird. Trotzdem muss ich sagen, bin ich auf des nächste Buch gespannt. 

❶ ❷ ❸ ❹ 

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