BOOK REVIEW: IMMERWELT DER ANFANG

Mai 16, 2018 / /
Auf Immerwelt der Anfang von Gena Showalter hatte ich mich sehr gefreut. Dementsprechend habe ich es auch gleich angefangen, als es bei mir eintrudelte. Wie es so bei neuen Reihe ist, muss man sich erst einmal in die Story hineinfinden und mit den Charakter klar kommen, aber, und jetzt kommt wirklich ein großes ABER, ich konnte mich einfach nicht hineinfinden. Ich kenne den Schreibstil von Gena Showalter und Immerwelt hinterließ bei mir keinen Eindruck.


Was ich davon halte
Ich möchte gerne eine gute Meinung darüber schreiben, doch ich bin hin und her gerissen. Sowohl bei der Story an sich als auch bei den handelnden Figuren ist in dieser Geschichte noch sehr viel Luft nach oben und so garn nicht der Stil den ich von der Autorin kenne. Die Herren der Unterwelt haben mir gefallen und auch die White Rabbit Chonicles konnten ich für sich gewinnen. Aber um was geht es eigentlich bei Immerwelt? Die junge Tenley muss sich wie jeder Teenager für eine Seite entscheiden, entweder Myriad, den Schicksalsgläubigen oder zu Troika der Sphären der Erkenntnis. Doch dann ist da noch die Sache, dass Tenley für Beide Seiten unglaublich wichtig zu sein scheint. Warum ausgerechnet sie? Und warum bemühen sich gerade um sie zwei gut aussehende Jungen der jeweils verfeindeten Reichen. 

Das Setting wirk  dystopisch, mit Andeutungen des Science Fiction Genre. So erkundet man an der Seite von Tenley eine ganz eigenen Welt mit den beiden Sphären. Denn noch ist sie eine Ungezeichnete, hat sich für keine Glaubensrichtung entschieden. Wägt die Vorteile und Nachteile beider Glaubensrichtungen immer wieder ab und ihre Unentschlossenheit führt zu Qual und Pein. Myraid, mit ihrer Autonomie und Luxus. Troika, welche für Struktur, unaufhörliches Studieren und Konformität stehen. Durch diese Unentschlossenheit wird sie von ihren Eltern beide einflussreiche Personen in Myriad, in eine Anstalt gebracht, damit Ten sich für sich für eine Seite entscheidet - die "richtige" Seite entscheidet. Doch lässt sie sich ebenso dort nicht brechen. 

Ich lest, eine eigentlich spannende Sache die in Immerwelt erzählt wird. mir gefiel die Idee doch die Umsetzung ist nicht ganz glanzvoll gelungen, es wirkt an machen Stellen unfertig und man wird viel hin und her geworfen ohne das eine Sache ganz verarbeitet werden kann. Zwar finde ich die rasante Fahrt in der das Buch geschrieben und der Leser erlebt nicht schlecht, denn so baut sich eine eigenständige Dynamik auf die so manch anderem Buch fehlt, trotzdem hätte sich die Autorin gerne einmal Zeit lassen sollen. Man ist stellenweise verwirrt und muss sich darauf konzentrieren nicht den Faden zu verlieren. Dessen ungeachtet passieren überraschende Dinge und Wendungen mit denen ich nicht gerechnet habe. 

Nicht ganz zimperlich geht die Autorin mit Brutalität und Grausamkeit an einigen Stelle vor, die man ihr aber abkauft und so eine etwas anderes Feeling den Leser das ganze Buch über begleitet. Über die Charakter kann man streiten, ich konnte nicht immer etwas mit ihnen anfangen. Besonders Tenley. Ich fand sie weniger sympatisch und nicht sehr handelnd wie eine fast Erwachsene und konnte mich auch mit ziemlich vielen ihren Entscheidungen und Handlungen nicht anfreunden. Killian, der Sphärenagent aus Myriad, übernimmt hier den Bad Boy Part, ich fand es nicht wirklich überzeugend und eben sowenige wie Archer, aus dem verfeindeten Troika. Beide Jungs haben ihre Vergangenheit und hegen einen erbitterten Hass aufeinander. Beide Sphären könnte man als Himmel und Hölle bezeichnen, bei der jeder versucht Menschen für sich zu gewinnen um in einem Krieg gegeneinander zu kämpfen. Oft wurde es für mich irritierend und unklar. Ich war mir zwischendurch nicht sicher was wirklich vorgeht und was dahintersteckt und auch die romantischen Momente waren für mich nicht recht nachvollziehbar. Die Grundidee die Gena Showalter mit Immerwelt hatte, hat mir gefallen, ohne Zweifel, dennoch haperte es sehr an der Umsetzung. Nicht wirklich gut, aber auch nicht schlecht. 


Nordamerika existiert nicht mehr. Kriege und Naturkatastrophen haben das Land zerstört. Aus den Trümmern ist Panem entstanden, geführt von einer unerbittlichen Regierung. Alljährlich finden grausame Spiele statt, bei denen nur ein Einziger überleben darf. Als die sechzehnjährige Katniss erfährt, dass ihre kleine Schwester ausgelost wurde, meldet sie sich an ihrer Stelle und nimmt Seite an Seite mit dem gleichaltrigen Peeta den Kampf auf. Wider alle Regeln rettet er ihr das Leben. Katniss beginnt zu zweifeln - was empfindet sie für Peeta? Und kann wirklich nur einer von ihnen überleben?
Titel: Immerwelt der Anfang
Reihe: Immerwelt
Erscheinen: 02. Mai 2018
Autor: Gena Showalter
ISBN: 9783959672092
Ausgabe: Gebunden
Seitenzahl: 496
Verlag: Harper Collins
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Rating 5/10

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