07.02.2020

Julie Kagawa - Im Schatten des Schwertes

07.02.2020 · · ·
Achtung! Da es sich hierbei um den zweiten Teil einer Reihe handelt kann diese Rezension Spoiler zum vorherigen Band enthalten.
Endlich habe ich den Nachfolger von Im Schatten des Fuchses fertig gelesen. Wie habe ich gebangt und gehofft. Letztlich bin ich nicht enttäuscht worden. In Sachen Spannung steht Im Schatten des Schwertes seinem Vorgänger im nichts nach und wieder endet das Buch mit einem fiesen Cliffhanger. Ich schätze mal, Julie Kagawa will die Leser bei der Stange halten und ich bin schon so hibbelig auf das (leider schon) letzte Buch.

Aber bevor es in die letzte Runde an der Seite von Yumeko und Tatsumi geht, befassen wir uns einmal mit diesem Abenteuer, das nahtlos an das erste Buch anknüpft. Viel Zeit ist also seit den Ereignissen nicht vergangen und Yumeko und ihre Gefährten sind immer noch auf dem Weg zum Tempel der Stählernen Feder und müssen weiterhin einigen Gefahren trotzen um ihr Ziel zu erreichen. Vor aller Augen sicher verwart, muss die Drachengebetsrolle in Sicherheit gebracht werden, dass heißt: Yumeko muss sich zwischen dem Schriftstück und der Rettung Tatsumis entscheiden. Doch das eigensinnige Fuchsmädchen kann nicht anders und hat sich fest entschlossen, sowohl den Dämonenjäger, als auch die Rolle zu beschützen. 

Ich mag die Geschichte um Yumeko. Band 1 hat mich begeistert und das tut der Zweite ebenfalls. Vor allem, da ich Japan, dessen Kultur und Historie faszinierend finde. Da Julie Kagawa einiges aus dieser gesellschaftlichen Struktur mit einbezogen  und neben den mystischen Wesen (Yokai und dergleichen) auch einige Aspekte des mittelalterlichen Japans übernommen hat, macht diese Geschichte so interessant. Da es sich hierbei um ein Fantasy-Buch handelt, bleibt es in dieser Hinsicht nicht minder langweilig. 

Yumeko und Tatsumi sind zwar die Protagonisten und die Autorin wechselt zwischen beiden die Erzählperspektiven, trotzdem bleiben die Mitstreiter nicht unerwähnt und man bekommt so einiges mit, was zwischen ihnen vor sich geht. Ich mochte die Interaktionen der Nebenfiguren, und das sie für Yumeko eine so wichtige Rolle spielen, sehr. Zwar bleibt meiner Meinung nach die zarte Liebesgeschichte zwischen Tatsumi und Yumeko bei den Ereignissen sehr auf der Strecke, allerdings finde ich es gut, dass sie nicht so arg in den Vordergrund gedrückt wird und alles andere Überschattet, wie in so manch anderen Büchern. Okey, so ganz konnte ich einiges nicht nachvollziehen, dennoch hat es meiner Begeisterung für das Buch nicht gemindert.

Letztendlich ist zu sagen: Ich freu mich unheimlich auf den dritten Band, auch wenn ich dem mit einem lachenden und weinenden Auge entgegenfiebre. Da der zweite ebenfalls mit einem frustrierenden Cliffhanger und einer überraschenden Wende geendet hat, bin ich sehr neugierig was die Autorin mit dem letzten Abenteuer vorhat. 


Das Fuchsmädchen Yumeko hat eine gefährliche Mission: Sie muss eine hochgeheime Pergamentrolle in Sicherheit bringen. Gerät das Schriftstück in die falschen Hände, könnte ein einziger böser Wunsch das ganze Reich für immer in die Finsternis stürzen. In dem wortkargen Samurai Tatsumi hat sie einen starken Begleiter gefunden, der ihr Freund und Vertrauter wurde – und sogar ein wenig mehr. Doch Yumeko hat auch einen unberechenbaren Feind: den Dämon Hakaimono, der Jahrhunderte lang in das Samuraischwert Tatsumis gebannt war. Jetzt ist Hakaimono frei und hat sich Tatsumis Körpers und Geistes bemächtigt. Der Dämon setzt alles daran, Yumeko die Rolle zu entreißen. Wenn sie ihr Ziel erreichen will, darf sie vor nichts zurückschrecken. Selbst dann, wenn Tatsumi dabei umkommen sollte …
Titel: Im Schatten des Schwertes
Reihe: Schatten-Serie
Erscheinen: 11. November 2019
Autor: Julie Kagawa
ISBN: 9783789132186
Ausgabe: Gebunden
Seitenzahl: 496
Verlag: Heyne fliegt
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Vielen Dank an den Heyne Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares

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